Tag Archive for Liebe

Stimmen nach dem Spiel

Die Emotionen kochen! Nach der desaströsen Veranstaltung in der Würzburger „Hier-Könnte-Ihre-Werbung-Stehen“-Arena sind wir für euch in der Grenzenlos-Mixedzone auf Stimmenfang gegangen. Aber Vorsicht: Macht nur wenig mehr Freude als der Kick am Montag.

mannimturm
Chef-Optimist bei Grenzenlos
Spielt so gut Fußball, wie er drüber schreibt.

Geschicktes Ausweichmanöver! Während unsere Nachbarn mit aller Macht auf das nächste Stadtderby drängen, verteidigen wir den Titel des „Stadtmeisters“ mit dem Gang in Liga 3. Hoffe ich das? Sicher nicht. Glaube ich das? Leider ja, mittlerweile. Wir müssten unseren Punkteschnitt in den verbleibenden 22 Spielen verdreifachen. Ist das möglich? Klar. Ist das wahrscheinlich? Mit diesem verunsicherten Spielern nicht – egal, welcher Spielmacher zur Winterpause kommt und wer anschließend auf der Trainerbank sitzt.

stpaulina
Klatsch-Kolumnistin bei Grenzenlos
Kann schreiben. Schreibt.

Mir reicht’s! Hauke Brückner in den Kader! Er hätte Hedenstads Eigentor noch im Flug mit seiner wallenden Mähne eingefangen, gezähmt und ins gegnerische Tor gezaubert. Ganz sicher! Und: #schlimmerwirdsnimmer

 

Lilie bei Grenzenlos
Fährt überall hin. U.a. aus der Haut.

Wo ist es? Hatte ich es nicht immer? Es fehlt irgendwas. Es fehlt dieses Fünkchen Hoffnung. Dieses Fünkchen, das mir immer sagte, dass dieser Verein doch noch die Kurve bekommt. Wo ist es hin? Wie konnte das passieren? Es fühlt sich komisch an. Ich möchte das nicht. Ich möchte es zurück. Ich mache mich gleich am 20.11. auf die Suche. Und falls es in der Zwischenzeit jemand findet, der gebe mir bitte Bescheid. Danke.

 

isso
Ansagerin bei Grenzenlos
KuK. Kurz und knackig.

Ich verbleibe an diesem Abend ohne Worte!

Farg van de Warft
Stimmungskanone bei Grenzenlos
Kann auch mal lauter werden. Hat Energie für Zwei.

Auch wenn das zum Heulen war: Wir steigen nicht ab! Wir kommen noch! Glaube, Liebe, Hoffnung! Voran Sankt Pauli!

Ihr auf dem Rasen und wir auf den Rängen

War ich zwar vor dem Spiel noch voller Vorfreude und grenzenlos naiv optimistisch (zu viele Spiele hatte ich diese Saison schon verpasst und nun hieß es für mich „endlich wieder Fußball“), so beschlich mich doch bereits kurz vor Anpfiff ein leichtes „Aue-Gefühl“.

Ein Sinnbild.

Aber dass sich dieses Gefühl so bewahrheiten würde und es sogar noch schlimmer kommen würde, das muss erst mal verdaut werden. Vollkommen verständliche Reaktion der Vorsänger, keine Frage. Und von nirgendwo Pfiffe. Immerhin. Kurz dachte ich wohl darüber nach, ob das beim einem Heimspiel ähnlich „funktioniert“ hätte. Aber gut.

Mehr kann und will ich zu dieser Auswärtsfahrt auch nicht sagen. Und der Spielbericht wäre damit, mit mehr Worten als geplant, abgehakt.

Wunschkonzert

Der eigentliche Grund, warum ich nicht einfach still und heimlich auf das Schreiben verzichten kann, sind die riesigen Diskussionen, die spätestens seit Abpfiff in Sandhausen, überall und unumgänglich aufbrechen. Die Resignation, die überall zu spüren ist.

Ich gebe ja zu, dass sich auch bei mir langsam eine Art Resignation einstellt. Ich selber vermisse meinen grenzenlosen Optimismus und die Motivation für „seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche!“. Aber mal ehrlich: war der FC Sankt Pauli nicht mal für jede Überraschung gut? Wo ist der Glaube, die Liebe, die Hoffnung hin?

Deshalb: mal ernsthaft. Leute! Reist euch mal alle etwas zusammen. Hört auf irgendwelche sinnlosen Diskussionen über Trainer, Spieler und abgebrochenen Support zu führen.

Kneift die Arschbacken zusammen und kämpft. Und zwar ALLE.

Ihr auf dem Rasen

Macht was, entfacht Leidenschaft, werft euch rein, nehmt die Herausforderung an, beißt euch fest. Bleibt zum Teufel nicht einfach stehen und schaut, was passiert. Denn was dann passiert, haben wir nun zu Genüge gesehen.

Und wir auf den Rängen

Wenn von der Mannschaft bei den nächsten Spielen Feuer und Leidenschaft erwartet wird, dann müssen auch wir wieder mehr Leidenschaft versprühen, den Kaffeeklatsch auf den Rängen ein für alle Mal beenden und gemeinsam mit der Mannschaft kämpfen. Und zwar laut. Und zwar ALLE.

Für mehr Liebe und Leidenschaftauf dem Rasen und den Rängen!

Für mehr Liebe und Leidenschaft auf dem Rasen und den Rängen!

Anstatt sich in endlosen Diskussionen zu verstricken, ist vielleicht genau jetzt der Punkt gekommen um wieder näher zusammen zu rücken und Gas zu geben.

Und deshalb (und ja, das sage ich vor allem auch zu mir selber):

Arsch hoch und los geht’s!

Ihr auf dem Rasen und wir auf den Rängen! Denn gemeinsam zerren wir den Karren schon wieder aus dem Dreck!

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