Spannung halten

Am Bildschirm eine kraftlose 0:2-Niederlage verfolgen – es könnte kaum freudloser sein. Kein Wunder, dass ich nicht „hier“ schreien muss, um den Spielbericht der Heidenheim-Pleite aufs Auge gedrückt zu bekommen.

Während die Jungs und Mädels in Heidenheim Schnee, Regen und Sonne im Wechsel aushalten dürfen, kommt so ein „Auswärtsspiel“ zu Hause ohne die klassischen Höhen und Tiefen aus. Ohne Fahne(n) und Co. ist der Blick auf den eigentlichen Kick dafür unverstellter – trotz TV-Aufbereitung.

Im dritten Spiel innerhalb einer Woche machten die Kicker in Braun einen wahrhaft müden Eindruck. Während unser Team in der ersten Hälfte mit den Chancen durch Rzatkowski und Alushi immerhin noch etwas Wind nach vorne entfachte, verkam der Sturm in der zweiten Halbzeit zum lauen Lüftchen. St. Pauli fiel vor allem durch Passivität auf, so dass die Frage war, ob wir schließlich mit einem 0:0 oder einer Niederlage da rausgehen würden. Himmelmanns (gefühlt) erster Fehler in dieser Saison beantwortete diese Frage leider zum Negativen hin.

Weil Nürnberg weiter gewinnt und gewinnt, wäre auch ein Remis in Heidenheim im Grunde zu wenig gewesen. So sind es vor dem Paderborn-Spiel mittlerweile fünf Punkte Rückstand auf die Franken. Zudem bitter: Der Ausfall des gerade in Schwung geratenen Verhoek.

Sollten wir am Freitag zu den paralellel spielenden Nürnbergern nicht aufholen, könnte uns der schlimmste aller Fälle drohen: Acht gähnend langweilige Spiele um die güldene Südfrucht. Das kann keiner wollen. Also: Packen wir es an, die fast schon letzte Chance auf ein Endspiel am letzten Spieltag in Nürnberg ergreifen, Feuer machen, unsere Spieler aktivieren, motivieren, zum Sieg schreien! Forza magischer FC! Wir glauben an dich! Für immer mit dir!

Weitere Berichte in Bild und Wort

Kleiner Tod: Am Ende

South End Scum: Matchday 25

Magischer FC Blog: Dreibuchstabendörfer

 

Ein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.